Historie-Arbeitskreis-Glashütten Taunus
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Orte die im Namen GLASHÜTTE tragen

Auf unserer Startseite haben wir unter Höhepunkte über ein Treffen im  im Ort Baruth-Glashütte berichtet.

Hierzu eine Pressemitteilung des Museumsvereins Glashütte, Baruth

 

Ein Netzwerk der Glashütte-Orte

 

Ausstellung im Museum Baruther Glashütte (Hüttenbahnhof)
bis zu 28. Mai 2016

Die neue kleine Ausstellung im Rahmen des Glashütter Jubiläumsprogramms hat eine besondere Geschichte.

Vor einigen Jahren entstand im Museumsverein Glashütte die Idee, Ortschaften mit Namen, die auf eine vergleichbare Geschichte hinweisen, zusammenzuführen. Das Jubiläum des 300-jährigen Bestehens der Baruther Glashütte war der Anstoß zur Umsetzung. Die Recherchen ergaben etwa 50 Orte mit den Namen Glashütt, Glashütte oder Glashütten, wobei sich einige nur als Weg oder Einzelgebäude entpuppten, manchmal mit nicht mehr erkennbarem Bezug zu einer ehemaligen Glasproduktion oder ohne entsprechende Kenntnis vor Ort.

Die übrigen jedoch haben das Projekt mit großem Interesse bis hin zur Begeisterung aufgenommen.  Zwanzig Orte haben sich aktiv an der Realisierung einer Idee zu einer kleinen Ausstellung beteiligt, die Historie, soweit sie die Glaserzeugung und -verarbeitung betrifft, und die Entwicklung des jeweiligen Gemeinwesens bis heute anreißen soll.

Eine wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Kaleidoskops einer der bedeutendsten Kulturtechniken konnte und sollte in diesem Rahmen nicht erfolgen. Die in sehr unterschiedlicher Form und Intensität bestehende Dokumentationslage erlaubt aber reizvolle Impressionen über die Grundlagen unternehmerischer Tätigkeit seit dem späten Mittelalter, über soziale Konstellationen, über Umwelteingriffe und vieles mehr.

Die Ausstellung soll ein Anfang für einen weiteren Austausch und die Entwicklung  eines losen Netzwerks bilden, das die gemeinsame Klammer zwischen diesen Orten lebt und auslotet: die unglaubliche Vielfältigkeit in Funktion und Ästhetik eines Stoffes aus Sand und Asche.

Der Museumsverein Glashütte dankt allen Bürgermeistern, Ortsvorstehern, Amtsleitern, Archivaren, Chronisten und sonstigen Enthusiasten, die mit ihrer Mitwirkung zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben und es weiter verfolgen wollen.

Wilken Straatmann, Kurator des Projekts, Bürgermeister Peter Ilk und Museumsleiter Georg Goes konnten mit Angelika Remmers aus Wahlstedt in Schleswig-Holstein und Werner Müller aus Wald in Baden-Württemberg eine Vertreterin und einen Bürgermeister begrüßen, die auch Materialien über ihre historischen Glashüttenstandorte mitgebracht haben. Die Glashütte Wald bestand von 1701-1820, Wahlstedt ist als Glashüttenstandort von 1720-1772 belegt.

Die Ausstellung zeigt neben Fotos historische Gläser, vom liturgischen Waschteller aus Wald bis zum frühneuzeitliche Römer und ist bis zum 28. Mai im Hüttenbahnhof im Museumsdorf zu sehen. Texte informieren über die lokalen Entwicklungen der Glasproduktion. Wappen und eine Karte dienen der geografischen und kulturellen Verortung. Der Verbund der Orte soll weiter gepflegt werden. Filmprojekte und Wanderausstellungen sind geplant, ebenso wie der Aufbau einer Internetseite. Die Wappen der Gemeinden mit Glashütten zeigen die regionale Vielfalt der Glaskultur. Neben Baruth tragen im Verbund zwei weitere Glashütten Gläser im Wappen. Die Auflösung der örtlichen Zuordnung der Wappen wird in der Juni-Ausgabe des Stadtblattes erfolgen.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Georg Goes und Wilken Straatmann, Museumsverein Glashütte e.V.

Hüttenweg 20, 15837 Baruth/Mark.

Galerie: Orte die im Namen GLASHÜTTE tragen

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